//Ein Besuch bei der Sonntagsgruppe

Ein Besuch bei der Sonntagsgruppe

„Vom Wetter lassen wir uns nicht unterkriegen“sagt Trainer Henning Schumann schon reichlich durchnässt: Die Waiblinger Sonntagsgruppe hatte es diese Woche mit viel Wasser von oben zu tun, ohne dass sich jemand davon die Laune hätte verderben lassen. Wieder mit dabei: Marion Schönle. Sie hatte wegen Krankheit vier Wochen pausieren müssen und arbeitet jetzt dennoch hoch motiviert auf den Halbmarathon hin. Das wird trotz der Auszeit klappen.
Besonders Laufeinsteiger wie Marion Schönle haben in den vergangenen Monaten enorm an Selbstvertrauen gewonnen. Viele konnten sich anfangs nicht vorstellen, welche Fortschritte innerhalb so kurzer Zeit möglich sind. „Die spinnen ja“, das dachte Marion Schönle am Anfang bei der Durchsicht des Trainingsplans. Und jetzt? Jetzt läuft’s.
Die Sonntagsgruppe ist gut vernetzt, berichtet Henning Schuhmann. Frank Burkhardt beispielsweise läuft, wie andere auch, außerhalb des Gruppentrainings am Sonntagvormittag im Waiblinger VfL-Stadion zusammen mit einer Lauf-geht’s-Teilnehmerin, weil man zu zweit einfach leichter startet.

„Das Wichtigste ist, dass man vom Sofa aufsteht“, findet Martina Bickel. Wegen gesundheitlicher Beeinträchtigungen wird sie beim Halbmarathon am 29. September keine Rekordzeit hinlegen können – doch darauf kommt’s sowieso nicht an. Ohne Leistungsdruck genießt man bei „Lauf geht’s“ die wohltuende Wirkung der Bewegung und die Gemeinschaft. „Ich hab hier so viele nette Leute kennengelernt, ich freu mich jeden Sonntag aufs Treffen“, erzählt Martina Bickel.
Bernd Kauffmann fühlt sich in der Sonntagsgruppe „liebevoll umsorgt“; „das ist einmalig, wie sie sich um uns kümmern.“ Nicht nur deshalb hat der 64-Jährige kurzerhand einen lange geplanten Urlaub umorganisiert: Er möchte unbedingt beim Halbmarathon dabei sein und tritt deshalb seine Reise später an als ursprünglich geplant. „Bis jetzt hab ich alles gut geschafft“, berichtet Bernd Kauffmann – weil er sein „eigenes Tempo“ läuft und sich niemals hetzen lässt.
Das dürfte so kurz vor dem Ziel und nach fast sechs Monaten Training der wichtigste Rat für alle sein: Langsam laufen und von kommender Woche an das Training herunterfahren, wie es der Plan vorsieht. Für den Halbmarathon gilt: Gemächlich starten, sich nicht von Schnellläufern mitziehen lassen, die ersten zehn Kilometer locker-langsam laufen, und wer dann merkt, die Power reicht, kann etwas anziehen.


Die 21 Kilometer gedanklich in Etappen unterteilen.

Viele Lauf-geht’s-Leute sind im ganzen Leben noch nie 21 Kilometer am Stück gelaufen. Es kann schon sein, dass gegen Ende die Motivation einbricht und man sich fragt, was das alles überhaupt soll. Trainer Henning Schuhmann rät, die Strecke gedanklich in Etappen zu unterteilen: Sieben Kilometer sind ein Drittel. Zehn sind schon (fast) die Hälfte. Durchhänger sind normal und überwindbar, macht Henning Schuhmann Mut: „Beißen. Durchhalten. Nicht aufgeben.“
Diesen Sonntag musste die Waiblinger Gruppe im Regen trainieren – immerhin besser als bei 40 Grad.

Fotos: Mogck 

„Vom Wetter lassen wir uns nicht unterkriegen“, sagt Trainer Henning Schumann schon reichlich durchnässt: Die Waiblinger Sonntagsgruppe hatte es diese Woche mit viel Wasser von oben zu tun, ohne dass sich jemand davon die Laune hätte verderben lassen. Wieder mit dabei: Marion Schönle. Sie hatte wegen Krankheit vier Wochen pausieren müssen und arbeitet jetzt dennoch hoch motiviert auf den Halbmarathon hin. Das wird trotz der Auszeit klappen.„Vom Wetter lassen wir uns nicht unterkriegen“, sagt Trainer Henning Schumann schon reichlich durchnässt: Die Waiblinger Sonntagsgruppe hatte es diese Woche mit viel Wasser von oben zu tun, ohne dass sich jemand davon die Laune hätte verderben lassen. Wieder mit dabei: Marion Schönle. Sie hatte wegen Krankheit vier Wochen pausieren müssen und arbeitet jetzt dennoch hoch motiviert auf den Halbmarathon hin. Das wird trotz der Auszeit klappen.Besonders Laufeinsteiger wie Marion Schönle haben in den vergangenen Monaten enorm an Selbstvertrauen gewonnen. Viele konnten sich anfangs nicht vorstellen, welche Fortschritte innerhalb so kurzer Zeit möglich sind. „Die spinnen ja“, das dachte Marion Schönle am Anfang bei der Durchsicht des Trainingsplans. Und jetzt? Jetzt läuft’s.Die Sonntagsgruppe ist gut vernetzt, berichtet Henning Schuhmann. Frank Burkhardt beispielsweise läuft, wie andere auch, außerhalb des Gruppentrainings am Sonntagvormittag im Waiblinger VfL-Stadion zusammen mit einer Lauf-geht’s-Teilnehmerin, weil man zu zweit einfach leichter startet.Ohne Leistungsdruck die Bewegung genießen„Das Wichtigste ist, dass man vom Sofa aufsteht“, findet Martina Bickel. Wegen gesundheitlicher Beeinträchtigungen wird sie beim Halbmarathon am 29. September keine Rekordzeit hinlegen können – doch darauf kommt’s sowieso nicht an. Ohne Leistungsdruck genießt man bei „Lauf geht’s“ die wohltuende Wirkung der Bewegung und die Gemeinschaft. „Ich hab hier so viele nette Leute kennengelernt, ich freu mich jeden Sonntag aufs Treffen“, erzählt Martina Bickel.Bernd Kauffmann fühlt sich in der Sonntagsgruppe „liebevoll umsorgt“; „das ist einmalig, wie sie sich um uns kümmern.“ Nicht nur deshalb hat der 64-Jährige kurzerhand einen lange geplanten Urlaub umorganisiert: Er möchte unbedingt beim Halbmarathon dabei sein und tritt deshalb seine Reise später an als ursprünglich geplant. „Bis jetzt hab ich alles gut geschafft“, berichtet Bernd Kauffmann – weil er sein „eigenes Tempo“ läuft und sich niemals hetzen lässt.Das dürfte so kurz vor dem Ziel und nach fast sechs Monaten Training der wichtigste Rat für alle sein: Langsam laufen und von kommender Woche an das Training herunterfahren, wie es der Plan vorsieht. Für den Halbmarathon gilt: Gemächlich starten, sich nicht von Schnellläufern mitziehen lassen, die ersten zehn Kilometer locker-langsam laufen, und wer dann merkt, die Power reicht, kann etwas anziehen.Die 21 Kilometer gedanklich in Etappen unterteilenViele Lauf-geht’s-Leute sind im ganzen Leben noch nie 21 Kilometer am Stück gelaufen. Es kann schon sein, dass gegen Ende die Motivation einbricht und man sich fragt, was das alles überhaupt soll. Trainer Henning Schuhmann rät, die Strecke gedanklich in Etappen zu unterteilen: Sieben Kilometer sind ein Drittel. Zehn sind schon (fast) die Hälfte.Durchhänger sind normal und überwindbar, macht Henning Schuhmann Mut: „Beißen. Durchhalten. Nicht aufgeben.“Diesen Sonntag musste die Waiblinger Gruppe im Regen trainieren – immerhin besser als bei 40 Grad. Fotos: Mogck Bernd Kauffmann hat eine Reise umgeplant, um beim Halbmarathon dabei sein zu können. Martina Bickel ist mit vollem Elan dabei, trotz gesundheitlicher Beeinträchtigungen. Trainer Henning Schuhmann (mit der blauen Mütze): „Wir sind guter Dinge.“

2019-09-12T11:41:12+00:00